Verkeimung Wohnräume

In Wohnungen und Häusern entstehen auf Grund von bauphysikalischen Gegebenheiten, wie z.B. neue Wärmeisolierung, dichte Fenster, usw. unterschiedlichste Temperaturen, es herrschen oft sehr hohe Luftfeuchtigkeiten (>70%).

Pilze, Bakterien und Sporen, welche in der die Luft sind, gelangen in die Wohnräume und können sich dort unter idealen Bedingungen oft ungehindert vermehren. Man spricht hier von einer Verkeimung. Bei ca. 20-25% aller deutschen Haushalte und in genauso vielen Industriebetrieben ist dies die Realität. Filter können diese Mikroorganismen nicht abhalten, da diese viel zu klein sind. Die Keime werden durch den Luftaustausch direkt in die Wohnräume verteilt. Anfangs werden die Bewohner nichts feststellen können, kein Geruch weist auf die Verkeimung hin.

Mit der Zeit sterben die ältesten Keime ab und bilden sofort einen Biofilm, der einen optimalen Nährboden für neue Keime bietet. Die abgestorbenen Keime bilden oft eine schleimige Schicht, Fäulnisgeruch entsteht und er wird auch sichtbar. Zusätzlich verhärtet sich dieser Schleim und es wird immer schwieriger ihn zu entfernen (Schwammkörper).
Schon ein Schimmelfleck in der Größe einer Euro-Münze gibt Millionen Schimmelsporen ab. Gerade von den Sporen gehen Gesundheitsgefahren aus, die über die Atemwege direkt in den Körper gelangen.
Allergien sind die häufigsten Reaktionen auf Schimmelsporen. Ebenso kann es zu Hautreizungen, grippeähnlichen Beschwerden, Erschöpfungszustände, Schwindel und mehr kommen. Aber auch schwere Lungenentzündungen könnten die Folge sein.

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